 | Rosenbogen Heidrich im Gutshof Schloss Bruchhausen | |
Pressebericht
über Assinghausen und den Rosenbogen Heidrich
Westfalenpost vom 10.07.2005 Rosige Aussichten
für den Titel "Rosendorf"
Rosen, wohin das Auge auch blickt: Der
neue Rosenweg in Assinghausen wird wohl so manchen Touristen in das Bundesgolddorf von
1989 locken. Auch der Titel "Rosendorf"
rückt näher. Bürgermeister Elmar Reuter eröffnete den
Rosenweg offiziell.
. (aj) Rosen, wohin das Auge blickt und
schon am ersten Tag fast 1000 Besucher: Im Grimmedorf wurde am Wochenende
der neue Rosenweg offiziell eingeweiht. Damit dürfte das Bundesgolddorf
von 1989 einen weiteren Schritt getan haben, um sich demnächst auch
mit dem Titel eines "Anerkannten Rosendorfes" schmücken zu können.
Das sah die Vizepräsidentin des Vereins
deutscher Rosenfreunde, Rita Steinhauer aus Steinfurt, ähnlich. Sie
zeigte sich äußerst angetan von der Rosenzucht in Assinghausen. Die Vizepräsidentin
kündigte an, eine Bewertungskommission nach Assinghausen zu schicken. Der Tag der
Anerkennung sei ihrer Ansicht nach erheblich näher gerückt.
Zudem regte sie bei der Überreichung
von zwei Strauchrosen mit dem schönen Namen "Leonardo da Vinci" (Volksmund:
Großmütterchens Rosen) an, Rosen nicht übertrieben, sondern
gezielt zu pflanzen.
Bevor Bürgermeister Elmar Reuter das
mit Rosen geschmückte berühmte Band durchschnitt, lobte er die
Bewohner eines der schönsten Dörfer des Sauerlandes für
ihr Engagement, da es schon etwas außergewöhnlich sei, sich
im Mittelgebirge mit Zucht von Rosen in großer Auswahl zu befassen.
Reuter: "Hier ist es einer privaten Initiative zu verdanken, dass daraus
eine Aufgabe für eine ganze Dorfgemeinschaft entstanden ist." Rosenzucht
in Assinghausen sei ein ausgezeichnetes Beispiel für ein Netzwerk, in dem sich
private und wirtschaftliche Interessen miteinander verquicken ließen,
nicht zuletzt aus touristischer Sicht.
Die Vorsitzende des
Rosenvereins, Mechthild Heidrich, hatte zuvor in ihrer Begrüßung
die Gelegenheit wahr genommen, den Mitgliedern des Vereins und auch allen
Dorfbewohnern für die Pflege der Beete zu danken. Ein dickes Lob zollte
sie dem Kur- und Verkehrsverein Olsberg, der die finanziellen Mittel für
die Erstellung eines gelungenen Flyers zur Verfügung stellte, der
sicher in nächster Zeit so manchen Gast nach und in die Region locken
könnte.
Auch Ortsvorsteher Franz-Josef Essfeld
unterstrich noch einmal, was die Damen vom Rosenverein in den letzten Jahren
für das Dorf geschaffen haben. Nicht nur private Flächen seien
reichlich bestückt worden, sondern auch viele öffentliche Anlagen.
Dabei habe man stets Wert darauf gelegt, erst die Pflege zu sichern und
dann erst zu pflanzen.
Anschließend konnten sich die zahlreichen
Ehrengäste und Blumenfreunde, unter sachkundiger Anleitung von Marloes
Birkhölzer, entlang des Rosenwegs "Flammentanz" an der herrlichen
Blumenpracht inmitten der schmucken Fachwerkhäuser erfreuen. Neben
dem Rosenweg "Flammentanz" laden auch die Wege "Rosa Sancta", "Heidetraum"
und "Schneeflocke" zu Spaziergängen ein.
Im Zuge der Eröffnung begann auf der
Anlage am Rosenbogen auch das zweitägige Rosenfest. Hier erwartete
die Besucher ein Blumenmeer von rund 130 Rosensorten, eine schöner
als die andere. Und unter dem Motto: "Kulinarisches und romantisches Rosen-Flair"
wurde alles geboten, was nur irgendwie mit der "Königin der Blumen"
in Verbindung zu bringen ist.
Vor allem die kulinarischen Rosenköstlichkeiten
wie Marmelade, Sekt, Torten und Schnittchen fanden bei den Blumenfreunden
mitunter reißenden Absatz.
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