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 | Rosenbogen Heidrich im Gutshof Schloss Bruchhausen | |
Innovationspreis Sauerland 2010 - Presseberichte
Innovationspreis für "Rosenbogen Heidrich"
Vor rund 70 Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Politik wurde der diesjährige „Innovationspreis Sauerland“ im Besteckmuseum in Fleckenberg vergeben. Die Siegerin ist Mechthild Heidrich aus Assinghausen mit ihrem Projekt „Rosenbogen Heidrich“. Sie darf sich über ein Preisgeld von 6.000 Euro freuen.
Der „Innovationspreis Sauerland“ wurde in diesem Jahr für beispielhafte Unternehmenskonzepte im Bereich des Tourismus ausgeschrieben. Und hier hat „eine Frau einem Dorf seine Identität gegeben“, wie Karin Schulze, Vorstandsvorsitzende von „Sauerland Initiativ“, in ihrer Laudatio ausführte. „Mit Mechthild Heidrich hat die Jury eine Unternehmerin ausgezeichnet, die mit viel Herzblut und Leidenschaft aus ihrem Hobby, der Rosenzucht, ein erfolgreiches Unternehmen mit touristischem Mehrwert gemacht hat“, so Schulze. Es fing mit einer Spezial-Gärtnerei im heimischen Garten in Assinghausen an, der Bekanntheitsgrad wuchs ständig und über die Grenzen des Sauerlandes hinaus. Der Fremdenverkehrsverein warb mit dem „Rosenbogen Heidrich“ und Mechthild Heidrich gründetet den „Rosenverein Assinghausen“ mit dem Ziel, eine Ernennung zum „Rosendorf“ durch die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF) zu erhalten. Immer mehr Flächen im Dorf wurden von Vereinen und Privatleuten mit Rosen bepflanzt. Alle zwei Jahre findet im historischen Ortskern von Assinghausen das „Rosenfest“ statt und 2007 wurde Assinghausen durch die GRF zum sechsten Rosendorf Deutschlands ernannt. Seit Anfang 2009 betreibt Frau Heidrich ihren Rosenhandel im Gutshof Schloß Bruchhausen. Hier entstanden neben dem eigentlichen Gärtnerei-Betrieb das „Gutscafé“ und das „Rose-Cottage“, und das jährliche Sommerfest „Rosenträume“ ist erklärtes Ziel aller Rosenfreunde.
Quelle und mehr: Briloner Anzeiger
Innovationspreis Sauerland: Rosen wecken die Lust
16.09.2010, Joachim Karpa
Ihre Blüte betört das Auge und ihr Duft weckt alle Sinne: die Rose verzaubert. Mechtild Heidrich aus Assinghausen weiß das. Jedes Jahr nimmt die Zahl der Besucher ihrer Rosen-Liebhaberei zu. Sauerland Initiativ belohnt ihre Idee: Die 51-jährige bekommt für ihr Projekt Rosenbogen den mit 6000 Euro dotierten Innovationspreis Sauerland.
„Mein Herz schlägt mir bis zum Hals“, sagt Mechtild Heidrich. Die gute Nachricht ist noch ganz frisch. „Mit dem Preis habe ich nie gerechnet.“ Lohn für eine Idee, die vor 18 Jahren ihren Anfang nahm.
Das Ehepaar Helmut und Mechtild Heidrich kauft ein Fachwerkhaus in Olsberg-Assinghausen mit einem 1400 Quadratmeter großen Garten. 1995 entdeckt die gebürtige Meschederin und leidenschaftlich Hobbygärtnerin historische Rosen. „Der Duft der Rosen fasziniert mich.“
Und mit ihm wächst die Leidenschaft, sich der Königin der Blumen zu verschreiben. Unter dem Namen Rosenbogen eröffnet das Ehepaar im Juni 1997 eine kleine, aber feine Spezialgärtnerei. Skepsis begleitet die Heidrichs. Rosen im Sauerland? Schnapsidee? Bei dem Wetter?
Den Unkenrufen zum Trotz passiert es anders, als vermutet. Wo Rosen blühen, kommen Menschen hin. In Scharen. Das Dorf gilt unter Rosenfreunden als Insidertipp. Nur kurz. Mechtild Heidrich ist nicht unschuldig. Sie bringt die Rosenpracht zum Blühen. Assinghausen hat einen Rosenverein, Assinghausen ist seit Juli 2007 anerkanntes Rosendorf. Eines ist der früheren Hauptschullehrerin für Biologie und Englisch wichtig: „Ich züchte keine Rosen, ich handel mit den Pflanzen.“
Die Mutter von zwei Mädchen, 15 und 18 Jahre alt, pflanzt Rosen an, hegt, pflegt und verkauft sie. „Im Grunde genommen treffe ich für Rosenliebhaber eine Vorauswahl, sage, was wo wie gut wächst und habe eine Menge Erfahrung.“
Über die Qualität der Pflanzen können sich Rosenliebhaber seit März 2009, drei Kilometer von ihrem Wohnort entfernt, im Gutshof Schloss Bruchhausen, ein Bild machen. Hier, im Rosen-Zauberreich vor historischen Ambiente mit gemütlichem Café, weckt jeder Besucher sein ganz eigenes Dornröschen. „Oberstes Ziel für mich“, sagt Mechtild Heidrich, „ist die Gesundheit der Pflanzen. Ich spritze nicht.“ Zu ihren Favoriten zählen die Pflanzen, die blühwillig und frosthart sind. Im romantischen Rosengarten sind die Blüten zu bewundern. „Vorwiegend besucht uns älteres Publikum.“ Die Fachfrau gibt Ratschläge zur Pflege und zur Pflanzung. Ein Angebot, das ankommt, die Resonanz gibt ihr Recht: „Das Sauerland sollte sich nicht auf Ski-Tourismus und Weihnachtsbäume reduzieren lassen.“ Blumig weckt Mechtild Heidrich die Lust aufs Land im Sauerland.
Sauerland Initiativ bestärkt sie. Die Vorsitzende Karin Schulze bei der Preisverleihung im Besteckmuseum in Fleckenberg: „Sie hat mit Herzblut und Leidenschaft aus ihrem Hobby ein erfolgreiches Unternehmen mit touristischem Mehrwert gemacht.“ Kwww.rosenbogen-heidrich.de
Quelle und mehr: Der Westen
Beispielhafte Unternehmenskonzepte im Bereich Tourismus ausgezeichnet
Der "Innovationspreis Sauerland 2009", den "Sauerland Initiativ" im vergangenen Jahr ausgeschrieben hatte, wurde am Donnerstag, 16. September, im Besteckmuseum Fleckenberg in Schmallenberg der vergeben.
Gesucht waren „innovative Unternehmenskonzepte aus dem Bereich Tourismus“. Der mit 10.000 Euro dotierte "Innovationspreis Sauerland" wurde auf mehrere Preisträger verteilt.
Ausgezeichnet mit dem ersten Preis, der Skulptur des »Innovationspreises« und einem Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro wurde Mechthild Heidrich aus Olsberg für ihr Projekt "Rosenbogen Heidrich". ... Für den "Innovationspreis Sauerland 2009" wurden insgesamt 28 Bewerbungen von Unternehmen und Institutionen aus allen Teilen der Region eingereicht. Vorgestellt wurden die Preisträger von Karin Schulze.
Aus Hobby wurde erfolgreiches Unternehmen
Mit Mechthild Heidrich habe die Jury eine Unternehmerin ausgezeichnet, die mit viel Herzblut und Leidenschaft aus ihrem Hobby der Rosenzucht ein erfolgreiches Unternehmen mit touristischem Mehrwert gemacht hat, so Schulze. Heidrich startete zunächst mit einer Spezial-Gärtnerei im heimischen Garten in Assinghausen, der bald über die Grenzen des Sauerlandes hinaus für seine schöne Lage, die professionelle Beratung und tolle Produktauswahl bekannt wurde. Der Fremdenverkehrsverein Assinghausen griff die Idee auf und warb seinerseits mit dem "Rosenbogen Heidrich". Handel und Tourismus gingen hier Hand in Hand. Um den Rosenbogen und Assinghausen weiter bekannt zu machen, gründete Mechthild Heidrich mit einigen Mitstreitern den "Rosenverein Assinghausen". Ziel war es, eine Ernennung zum Rosendorf durch die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF) zu erhalten. Immer mehr Flächen wurden im Dorf von Vereinen und Privatleuten mit Rosen bepflanzt und gepflegt. Finanziert wurde die Bepflanzung durch das »Rosenfest«, dass Heidrich 2001 zunächst in ihrem Garten ausrichtete. Aufgrund des großen Erfolges findet das Fest heute alle zwei Jahre im gesamten historischen Ortskern von Assinghausen statt. 2007 war es tatsächlich soweit: Assinghausen wurde von der Komission der GRF zum 6. Rosendorf Deutschlands ernannt.
Nach einem immer größer werdenden Interesse an ihrer Gärtnerei, zog Mechthild Heidrich 2008 in den Gutshof Schloss Bruchhausen um. In Bruchhausen entstand neben dem eigentlichen Gärtnerei-Betrieb das "Gutscafé" sowie das "Rose-Cottage". Das jährliche Sommer-Event "Rosenträume" gilt als absoluter Magnet nicht nur für Rosenliebhaber.
Quelle und mehr
 | Rosenbogen Heidrich im Gutshof Schloss Bruchhausen | | | © Text und Design Rosenbogen Heidrich 2011 - www.rosenbogen-heidrich.de
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